Wir bieten allgemeine Systemlösungen an

Die Herstellung individuell geformter Teile aus Kunststoff mit Hilfe der so genannten additiven Schichtfertigung über ein 3D-Druck-Verfahren gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Bisher werden viele komplexe Kunststoffteile mit dem Spritzguss-Verfahren hergestellt. Demgegenüber bietet der 3D-Druck entscheidende Vorteile: geringere Kosten bei der Produktion von Kleinserien sowie einen deutlich geringeren Zeitaufwand, da keine Gießform erforderlich ist. Dadurch können Teile-Hersteller unter anderem viel schneller und individueller auf Kundenwünsche eingehen.

 

Die aktuell auf dem Markt angebotenen Materialien genügen allerdings nicht den hohen Anforderungen an industrielle Anwendungen funktioneller Bauteile, wenn es um Beständigkeit bei Dauergebrauch oder mechanische und chemische Beanspruchung geht. Das gilt besonders für form- und gewichtsoptimierte Bauteile in der Luftfahrt-, Automobil-, und Konsumgüterbranche.

 

“Wir bieten eine offene Plattform, auf der Materialien aller Hersteller verwendet werden können“, erklärt Guido Elbrecht, Geschäftsführer von LSS. „Des Weiteren ist unsere Zusammenarbeit mit BASF und Farsoon offen für potenzielle Kunden, gemeinsam Lösungen zu finden, bei denen Material, Maschine und Prozess exakt auf die funktionalen Anwendungen abgestimmt sind.“ LSS unterstützt seine Kunden durch Beratung, technische Lösungen und Dienstleistungen für generative Fertigungs-Verfahren. Mit seiner Erfahrung gewährleistet LSS eine erfolgreiche Umsetzung und Fertigung von Kundenanwendungen, bei denen ein neues Material, Polyamid-6, von BASF auf 3D-Druckern von Farsoon eingesetzt wird.

 

In der Zusammenarbeit hat BASF ein Polyamid-6 Pulver für Lasersinter-Prozesse entwickelt, das gemeinsam mit Partnern und Kunden für spezifische Anwendungen angepasst werden kann. Objekte aus diesem innovativen Material zeichnen sich dabei durch eine höhere Festigkeit und Hitzestabilität aus als Objekte aus dem bisher verwendeten Polyamid-12. „Wir wollen den Kunden Materialien anbieten, die auf Grund ihrer Verarbeitungseigenschaften und in Kombination mit der Maschine von Farsoon besser zur Serienproduktion zum Beispiel von funktionellen Bauteilen geeignet sind. 

 

Außerdem zeichnet sich unser Material durch eine gute Recyclingfähigkeit aus“, erklärt Dr. Dirk Simon, Business Director Innovation Business Unit 3D-Printing. „Farsoon hat eng mit BASF und LSS zusammengearbeitet, um ein Gesamtpaket zu entwickeln”, sagt Dr. Xu Xiaoshu, Vorstandsvorsitzender von Farsoon. “Unsere Erfahrung in der Entwicklung von Lasersinter-Systemen und Materialverarbeitung kombiniert mit der Erfahrung der BASF in der Materialentwicklung hat zum Bau eines sehr robusten Druckers geführt, der für ein breites Spektrum an Anwendungen und Materialien geeignet ist.“

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an:

 

LSS Laser-Sinter Service GmbH 

Gottlieb-Daimler-Straße 12 

59439 Holzwickede 

GERMANY 

E-mail: office@lss-europe.com