Studie: „Future of Additive Manufacturing“

Die LSS GmbH hat an einer Studie zur Zukunft von Additive Manufacturing der Universität HEC Paris teilgenommen. Im Rahmen eines Projektes der Wirtschaftsfakultät CEMS haben Studenten sich mit folgenden Themen befasst: Stand der Technologie in der Branche, Treiber und Barrieren, Kundenbedürfnisse, Status und Zukunft des Post Processings sowie zukünftige Marktentwicklung. Die Ergebnisse der internationalen Studie liegen nun vor und zeigen einige interessante Entwicklungen auf.

Als Haupttreiber für das Wachstum der AM-Branche nennen die Studenten Designvorteile, verringerte Produktionszeit und Anpassungsmöglichkeiten. Vor allem bei hoch komplexen Teilen oder Prototypen finden diese Faktoren ihre Bedeutung.

Barrieren im Bereich des Additive Manufacturing wurden auch definiert. Vor allem das geringe Wissen und die fehlende Bekanntheit der Prozesse verhindert ein schnelleres Wachstum. Auch ist die Kosteneffizienz nicht immer gegeben. Weiterhin gibt es momentan noch viele Einschränkungen in den Bereichen Materialauswahl und Oberflächenbeschaffenheit.

Nichtsdestotrotz erklären die HEC-Studenten, dass die Additive Manufacturing-Branche wachsen und an immer mehr Bedeutung gewinnen wird. Dies geschieht vor allem in den Branchen Medizin, Automotive und Luftfahrt.

„Der Trend auf dem Markt geht dazu, die Nachverarbeitung zu reduzieren und zu automatisieren um die Kosten zu senken und die Lieferzeit zu verkürzen.“

Knapp 50 Unternehmen aus ganz Europa haben an der Studie teilgenommen. Außerdem wurden über 40 Branchenberichte analysiert und die Trends auf Messen beobachtet. Die HEC Paris spezialisiert sich seit ihrer Gründung 1881 auf die Wirtschaftswissenschaften.

Mehr Informationen zur HEC finden Sie hier: http://www.hec.edu/

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